Christsein und des liebe Geld

Steffen Creutz


Das Erwerbsleben (Geld) und das Sexualleben sind die zwei Hauptbereiche unseres irdischen Lebens. Und weil das so ist, wollen wir schauen, was Gott uns dazu sagen möchte.
Die gesellschaftliche Parole beim Geld ist: „Über Geld spricht man nicht, das hat man“. Aber immer mehr Menschen sprechen beim Schuldenberater über Geld – und zwar über das, was sie nicht haben. Erstaunlicherweise sagt die Bibel zum Thema Geld/Besitz/Wohlstand mehr, als zu Glauben oder Beten. Also, wenn Gott so viel über dieses Thema redet, dann ist es ihm offensichtlich ausgesprochen wichtig.


Zwei wichtige biblische Aussagen zum Umgang mit Geld

1) Lk.16,8-13
Wenn Jesus sagt: „Die Kinder dieser Welt sind klüger, als die Kinder des Lichts“, dann sollten wir aufmerken! Jesus lobt einen Mann, der mit dem Geld klug umgegangen ist. Gott möchte also, dass wir klug mit Geld umgehen. Auch hat unser Umgang mit Geld auf dieser Erde einen direkten Bezug zu unserem geistlichen Leben.

2) Offb.6,5+6; Offb.13,15-18
In der Endzeit hat Geld zunehmende politische und soziale Bedeutung, und es wird zunehmend bedeutsam, wie wir mit Geld umgehen, damit wir nicht in die Hände des (der) Falschen fallen.


Leitsätze, Werte und Mythen unserer Zeit

• Zufriedenheit hängt von materiellen Dingen ab.
• Wenn ich mehr Geld hätte, würden alle meine Probleme gelöst.
• Lebensqualität wird dadurch definiert, dass ich mitmachen kann, mir das leisten kann usw.
• Werbeslogan: „Kauf mich, brauch mich, habe Spaß mit mir - und zwar sofort!“

Wir leben einen Lebensstil der sofortigen Zufriedenstellung und des Komforts. Unsere Gesellschaft steht in einem Wohlstandswettbewerb. Wenn du an diesem Wettbewerb nicht mehr teilnehmen möchtest, dann gibt es hier einen Tipp: Stell dich vor ein besonders schönes Haus, sieh dir die tollen Sachen (Auto, Wintergarten, Swimmingpool...) genau an und lege dann deine Hand an deinen Mund und rufe laut aus: „Sie haben gewonnen!“ Danach kannst du deine Teilnahme am Wettbewerb endgültig einstellen.


Zwei wesentliche Meinungen der Bibel zum Thema Wohlstand

1) Wohlstand als ein Segen Gottes.
2) Wohlstand als ein Anbetungsobjekt, das in Form des Mammon angebetet wird.

zu 1) Geld ist nicht böse! Geld ist wertneutral!
Joseph legte in Ägypten Vorräte an und Jesus lebte von der Unterstützung der Frauen. Mit Geld kann man -

• sich Freunde machen Lk.16, 8-13
• Steuern zahlen Rö.13,7+8: Gebt allen, was ihnen gebührt: die Steuer, dem die Steuer...
   Seid niemand irgend etwas schuldig...

• seiner Frau einen schönen Ring kaufen
• in den Urlaub fahren
• Ärzte bezahlen Mk.5,26
• Sozialprogramme finanzieren Apg.4
• Mitarbeiter freisetzen 1.Ko.9,14
• Haus Gottes (Gemeinde) bauen ...

In 1.Tim.6,10 steht aber doch: „Denn eine Wurzel alles Bösen ist die Geldliebe,...“ Geldliebe bedeutet nicht, dass Geld selbst böse oder unmoralisch ist. Die Moral des Geldes kommt von dem, der es benutzt. Wir dürfen Geld nicht mit einer Herzenseinstellung verwechseln. Finanzieller Reichtum an sich ist keine Sünde und Schande, wenn er rechtmäßig erworben wurde. Jemand der viel Geld hat, ist nicht automatisch dadurch böse.

zu 2) Geld kann missbraucht werden!
Mt.6,24, Lk.16,13: Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Mammon ist ein syrisch-chaldäischer Ausdruck für Besitz im negativen Sinne (Luxus). Personifiziert ist Mammon ein Dämon. Geld - welches wir haben und auch welches wir nicht haben - kann zu einer dämonischen Bindung und zur Terrorherrschaft in unserem Leben führen (Habsucht, Geiz, Neid). Geld kann auch missbraucht werden:
• um Ansehen zu erkaufen
• um Sicherheiten zu bauen
• um Macht auszuüben (Manipulation, Bestechung, Erpressung)

Jesus betrachtet Wohlstand oder Geld als geistliche Macht, deshalb warnt er uns davor, das Geld in Konkurrenz mit Gott treten zu lassen. Wir müssen eine Entscheidung treffen: Wir dienen dem Reich Gottes und nicht dem Wohlstand! Aber er sagt uns zu, dass er sich um unsere Belange kümmert (Mt.6,33: Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.).
Letztlich gehört alles, was wir besitzen, Gott. Er hat es für eine zeitlang in unsere Hände gegeben und erwartet von uns, dass wir treu, weise und verantwortlich damit umgehen. Wir sollen seine Verwalter sein und unseren Besitz für seine Zwecke investieren und anwenden. Wir sollten uns nicht davor fürchten etwas zu vermehren und im Wert zu steigern. Wir sollen alles, was wir besitzen, vermehren (Lk.19, 11-27 Gleichnis von den anvertrauten Pfunden), aber Geld ist nicht unsere Sicherheit!

Die Bibel warnt uns vor Streben nach Reichtum und Vergnügen, weil das unseren Glauben behindern würde. (Lk.16, 8-13 und 1.Tim.6,9+10: Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, welche die Menschen in Verderben und Untergang versenken. Denn eine Wurzel alles Bösen ist die Geldliebe, nach der einige getrachtet haben und von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben.)
Wir müssen lernen zu verstehen, wie der Teufel den Lebensstil der sofortigen Zufriedenstellung und des Komforts dazu benutzen kann, unsere Herzen von Gott abzuwenden. Wir sollten den HERRN bitten, dass er unserem Verstand offenbart, inwieweit wir vom Geist des Mammon oder dem Luxus unseres Lebens gefangen gehalten werden.

Andererseits müssen wir dem Verständnis widerstehen, dass Armut geistlich sei. Dieses Verständnis hat seine Wurzeln im heidnischen Doketismus (Materie ist böse, Verstand ist gut). Wir müssen auch unser Selbstwertgefühl von unserem Bankkonto trennen. Vor Gott bin ich mehr wert, als ich verdiene und besitze. Jesus hat den höchsten Preis am Kreuz von Golgatha für mein Leben bezahlt, weil er mich liebt! Das Kreuz löst mich von meinem Besitz und schafft den nötigen Abstand zu meinem Besitz. Mein Wert hängt von meiner Funktion als Verwalter vor Gott ab.


Zwei Fallen im Umgang mit Geld und Wohlstand

1) Die Liebe des Geldes (Philarguria, 1.Tim.6,10)
Die Liebe des Geldes bezieht sich auf die Habsucht (1.Tim.6,9).
Habsucht heißt „Mehrhabenwollen“ und ist eine unersättliche Gier und falsches Verlangen nach mehr, auch nach dem Besitz eines anderen. Wenn wir nicht vorsichtig sind, ist das die Frucht, die Geld in unseren Herzen hervorbringen kann.

2) Der Betrug des Reichtums (Mk.4,19)
Es geht um die vermeintliche Macht, die mit dem Geld einhergeht. Daraus resultiert eine Überzeugung, die durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zu manipulieren versucht.
Geld ist eine gute Sache, wenn sie uns dient, doch wenn wir unter seine Herrschaft geraten, haben wir ein Problem.

Wie kann ich diese beiden Fallen vermeiden? Ich kann die Macht des Mammon in meinem Leben brechen indem ich
• den Zehnten in die Gemeinde gebe
• Opfer gebe
• mit Vertrauenspersonen offen über meine finanzielle Situation spreche

Das Anbetungsobjekt Mammon wird durch die weltliche Parole „Über Geld spricht man nicht...“ gut ummantelt. Indem wir persönlich vertrauensvoll über unser Geld reden, brechen wir diese Macht


Biblischer Umgang mit Geld

• Sei ein zuverlässiger VerDiener!
• Sei ein großzügiger Geber!
• Sei ein weiser Sparer!
• Sei ein vorsichtiger Schuldner!
• Sei ein vernünftiger Verbraucher!


Sei ein zuverlässiger VerDiener!

Spr.10,16:
Der Erwerb des Gerechten gereicht zum Leben, der Ertrag des Gottlosen zur Sünde.
Spr.13,11:
Schnell erworbener Besitz wird (schnell) weniger; wer aber händeweise sammelt, vermehrt (ihn).
Spr.18,9:
Wer sich auch nur lässig zeigt bei seiner Arbeit, der ist ein Bruder des Verderbers.
Spr.14,23:
Wo man arbeitet, da ist Gewinn, aber bloßes Gerede führt nur zum Mangel.
1.Thess.4,10+12:
Wir ermahnen euch aber, Brüder, reichlicher zuzunehmen und eure Ehre darein zu setzen, still zu sein und eure eigenen Geschäfte zu tun und mit euren Händen zu arbeiten, so wie wir euch geboten haben, damit ihr anständig wandelt gegen die draußen und niemanden nötig habt.
2.Thess.3,11+12:
Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie nicht arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie im Herrn Jesus Christus, dass sie in Stille arbeiten und ihr eigenes Brot essen.
Eph.4,28:
Der Stehlende stehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, damit er dem Bedürftigen etwas mitzugeben habe.

• Dein Verdienst soll dir zum Leben gereichen, d.h. ein positives Ergebnis erzielen.
• Du sollst beruflich systematisch Geld verdienen (sammeln), vermeide Angebote, die dir schnell das große Geld versprechen.
• Du sollst zuverlässig arbeiten, weil das einen anständigen Wandel gegen Nichtchristen bedeutet und du nicht von jemandem abhängig bist.
• Du sollst dich nicht vom Staat bedienen lassen, zumindest nicht auf Dauer auf staatlichen Leistungen ausruhen.
• Du sollst mit deinen eigenen Händen dienen. Verdienst kommt von Dienen!
• Du sollst zuverlässig verdienen, damit du anderen abgeben kannst, d.h. in das Reich Gottes investieren kannst.

Wir sollten an dieser Stelle einmal die Einstellung unseres Herzens zur Arbeit im Lichte Gottes prüfen. Frage ich - wie alle anderen - zuerst danach, was ich verdiene? Nehme ich nur Arbeit an, die mir „ansteht“ und meinen Gehaltsvorstellungen entspricht? Schlage ich angebotene Arbeit aus, die unter meinen Gehaltsvorstellungen liegt, weil, wenn ich diese wieder verlieren sollte, mein Arbeitslosengeld niedriger wäre, als jetzt? Welche Herzenshaltung wird hier offenbar? Es sind Stolz und Unglauben. Wenn es so ist, gilt es Buße zu tun. Die oberste geistliche Priorität hat das Reich Gottes (Mt. 6,33) und nicht das Geldverdienen!


Sei ein großzügiger Geber!

Zehnter:

Spr.3,9: Ehre den HERRN von deinem Besitz, von den Erstlingen all deines Ertrages! Dann füllen deine Speicher sich mit Vorrat, und von Most fließen über deine Keltern.
Mal.3,10: Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß! Und ich werde um euretwillen den Fresser bedrohen, damit er euch die Frucht des Erdbodens nicht verdirbt...

Opfer:

Lk.6,38: Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß Geben; denn mit demselben Maß, mit dem ihr meßt, wird euch wieder gemessen werden.

Entdecke den Segen des Gebens! Beides ist – wie bereits gesagt -, wenn wir es tun, ein Mittel gegen Geldliebe und den Betrug des Reichtums und bricht die Macht Mammons in unserem Leben.

Privatdarlehen
Glaubensgeschwistern sollst du ohne Zinsen leihen:
2.Mo.22,24: Falls du einem aus meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst, dann sei gegen ihn nicht wie ein Gläubiger (w: wie einer, der um Zins Geld ausleiht); ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen. (3.Mo.25,35-37; 5.Mo.23,21)
Aber Achtung! Ist der Andere kreditwürdig? Wenn jemand permanent in Schulden lebt, dann frage den Heiligen Geist, ob du ihm ein Privatdarlehen geben solltest. Es ist fraglich, ob Geldgeben in diesem Falle hilfreich und sinnvoll ist.
Wenn du privat Geld verschenkst, dann investiere in das Reich Gottes nicht in Menschen! Wenn du in Menschen investierst und sie enttäuschen dich hinterher, dann tut es dir sonst schnell leid, dass du ihnen Geld gegeben hast. Gott selbst enttäuscht dich nie.


Sei ein weiser Sparer!

Spr. 6,6:
Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise!
Spr.20,21:
Ein Erbe, schnell erworben im Anfang, wird an seinem Ende nicht gesegnet sein. Mt.25,27: So solltest du nun mein Geld den Wechslern gegeben haben,

Sparen ist biblisch! Wir brauchen Rücklagen für
• Notfälle und „dürre Jahre“
• für Ersatzkäufe
• für wichtige Anschaffungen (Hausbau, Auto)
• für das Auskommen im Alter (Rente)

Für das Sparen könnten wir uns an folgende Regel halten: „Gib Gott die ersten 10% (den Zehnten) und dann spare die nächsten 10%.“

Die Eltern sollen für die Kinder Schätze sammeln! (2.Ko.12,14: Denn die Kinder sollen nicht für die Eltern Schätze sammeln, sondern die Eltern für die Kinder.)
Sünde ist das Sparen nur, wenn unser Herz auf Schätze sammeln ausgerichtet ist (Lk.12,16-21 Gleichnis vom reichen Toren).

Geldanlagen
Für Geldanlagen sollten wir kompetente Beratung suchen. Es ist grundsätzlich von Anlagen abzuraten, die einen sehr hohen und schnellen Gewinn versprechen. Gleiches gilt auch von solchen Anlagen, die wir nicht verstehen. Vorsicht vor spekulativen Anlagen!


Sei ein vorsichtiger Schuldner!

Spr. 22,7:
Der Reiche herrscht über die Armen, und der Sklave ist der Schuldner seinem Gläubiger.
1.Ko.7,23:
Ihr seid um einen Preis erkauft, werdet nicht Sklaven von Menschen.
1.Thess.4,10-12:
siehe „zuverlässiger Verdiener“

Begib dich nicht in Menschenabhängigkeit! Mache keine Schulden, weil du eine schnelle Lustbefriedigung für deine Wünsche suchst. (Jak.4,3...um es in euren Lüsten zu vergeuden.) Wenn du nur wegen Dingen, die du schnell begehrst, dir aber eigentlich nicht leisten kannst, Schulden machst, ist das gefährlich. Wenn du dir keinen Merzedes leisten kannst, dann mach wegen dieses Autos keine Schulden!

Wenn du Schulden hast, ist die oberste Priorität: so schnell als möglich zurückzahlen um die Last von Zins und Zinseszins loszuwerden. Zinsen arbeiten immer gegen dich! Dabei ist natürlich Selbstdisziplin notwendig. Rückzahlung kommt vor dem Urlaub und vor neuen Anschaffungen. Die Verwendung des Zehnten, um Schulden zu reduzieren, ist keine geistliche Möglichkeit, weil der Zehnte mir genausowenig gehört, wie die Steuern, die ich dem Staat zahlen muss. Das geistliche Verhalten ist disziplinierte Einschränkung. Lieber „kleine Brötchen backen“ und zuerst raus aus den Schulden!

Kredite
Wir leben in einer Kreditmentalitätsgesellschaft. Unsere gesamte Wirtschaft basiert auf Krediten. Unsere Kommunen, unser Staat, ja unsere gesamte westliche Welt und natürlich immer mehr Einzelpersonen sind total überschuldet. Wir sollten sehr zurückhaltend sein, Kredite zum Kauf von Konsumgütern (Fernseher, Computer, Handy, Auto...) aufzunehmen. Wenn wir uns die Dinge nicht (gleich) leisten können, sollten wir daraufhin sparen um sie dann selbst bezahlen zu können. Am besten ist es, Schulden zu vermeiden und nur zu kaufen, was ich bar bezahlen kann!
Wer ein Haus baut und dazu einen Kredit (Darlehen) benötigt, sollte unbedingt vorher um Weisheit beten und kompetente und geistliche Berater hinzuziehen.

Bürgschaften
Spr.6,1-5: Mein Sohn, hast du gebürgt für deinen Nächsten, für einen Fremden deinen Handschlag gegeben, bist du verstrickt durch deines Mundes Worte, gefangen durch die Worte deines Mundes, so tu denn dies, mein Sohn: Reiß dich los, da du in deines Nächsten Hand gekommen bist! Geh unverzüglich hin und bestürme deinen Nächsten! Gönne deinen Augen keinen Schlaf und keinen Schlummer deinen Wimpern! Reiße dich los wie die Gazelle aus der Hand des Jägers und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers!
Warum sollen wir nicht bürgen?
Ich kann nicht garantieren, dass der, dem ich die Bürgschaft gebe, keine Fehler macht. Wenn der Andere einen Fehler macht, habe ich ohne eine Gegenleistung dafür garantiert, dass ich mein Geld für seine Fehler gebe. Das gilt auch für den Nächsten. Der Nächste steht im Grundtext!


Sei ein vernünftiger Verbraucher!

Du solltest nicht (zumindest auf Dauer nicht) mehr ausgeben, als du zur Verfügung hast (verdienst). Wenn du nicht auskommst, dann ist die Problemlösung zuerst einmal nicht mehr Geld, sondern weniger Verbrauch, z.B. Einkauf bei ALDI anstatt bei EDEKA.
Überlege dir z.B.: Welche Sachen kaufe ich? Sind diese notwendig? Hängen z.B. Kleider nur im Schrank, aber ich ziehe sie nicht an? Was oder wer bestimmt mein Kaufverhalten? Unterliege ich der Diktatur der Werbung, der Mode oder dem Zwang mithalten zu wollen? Immer mehr junge Leute machen Schulden. Achtung: Mode und Werbung üben eine Diktatur aus. Sie diktieren was „IN“ ist: Markenklamotten, Schuhe, Brillen, Handys, Smartphones etc. Wenn wir hier nicht aufpassen, geraten wir leicht in die Schuldenfalle!

Eine gute Möglichkeit zur „Verbrauchskontrolle“ ist ein Haushaltsplan (vergleiche Lk.14,28). Mit dem Haushaltsplan kannst du eine Übersicht bekommen, was du z.B. monatlich ausgibst, bzw. einplanen musst:
• laufende Kosten (Miete, Energie, Rundfung/Fernsehen, Zeitung, Tel., Versicher. …)
• Essen und Trinken
• besondere Bedürfnisse (Kino, Konzert, Theater, Fitness, Spaßbad, Hobby...)
• Notfälle

Paulus Phil.4,11-13:
..., denn ich habe gelernt, mich darin zu begnügen, worin ich bin...alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.
1.Tim.6,6-9:
Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn;... Sei zufrieden mit dem, was du hast. Lerne es, mit wenig auszukommen. Wenn du das nicht kannst, wirst du auch mit viel Geld nicht auskommen. Lebe einen einfachen Lebensstil. Ein einfacher Lebensstil nimmt den Druck weg, Geld beschaffen zu müssen, um einen luxuriösen Lebensstil aufrechtzuerhalten. Der Mörder des Bankierssohnes Jakob Metzler hatte über seine Verhältnisse gelebt und war letztlich in Geldnot, die dann zu dieser Tat führte.

Zum Schluss:
• Ordne alle finanziellen Entscheidungen dem HERRN unter!
• Im Umgang mit Geld soll alles recht zugehen vor Gott und den Menschen!
  (2.Ko.8,21: ...denn wir sind auf das Rechte bedacht, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.)


Steffen Creutz © www.cgfg.de

Datum: 14.05.2013

 


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