Die Sache mit dem Glauben

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Es soll hier nicht allgemein um den christlichen Glauben als solchen gehen, sondern um die so genannte "Glaubenslehre". Bei dieser geht es im Kern darum, spezifische Segnungen, die uns in der Bibel zugesagt werden, ganz praktisch im Glauben in Anspruch zu nehmen und dabei zu erwarten, dass sie dann (u.a. auch) physisch in Erscheinung treten.
Manche Leute streiten sich darüber, ob E.W. Kenyon oder K.E. Hagin die Glaubenslehre "erfunden" hat - das Original kommt von Jesus, nachzulesen im Markus-Evangelium Kapitel 11. Er war mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem, als er von einem Feigenbaum essen wollte, jedoch keine Früchte daran fand. Daraufhin sprach er zum Baum, dass niemals mehr jemand eine Frucht von ihm essen werde. Auf Seine Worte hin, verdorrte der Baum von einem Tag auf den anderen. Als die verwunderten Jünger Jesus darauf hin ansprachen, gab er ihnen folgende Erklärung:

Markus 11,22-24
22 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott! 23 Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt. 24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden!

Jesus sagte klar und deutlich, dass wir das bekommen können, wofür wir beten bzw. was wir sprechen, vorausgesetzt wir glauben, dass es uns zuteil werden wird.
Die Gegner der Glaubenslehre argumentieren, dass das so nicht gemeint sein kann (meistens deshalb, weil sie es selbst nicht so erleben). Doch wenn das nicht in dieser Weise gemeint ist, wie ist es dann gemeint? Wenn Jesus an dieser Stelle nicht meint, was er gesagt hat, wie wollen wir dann an anderen Stellen sicher sein, dass er meint, was er sagt? Zum Beispiel, dass er eines Tages wiederkommen und uns mit zu seinem Vater in den Himmel nehmen wird (vergl. Joh 14,1-2). Wer die Bibel ernst nimmt, muss glauben, dass Jesus das, was er in o.g. Versen sagte, auch genau so gemeint hat. Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass es Jesus war, der diese Worte sprach und mit "Wahrlich" bekräftigte. Wir müssen sehr sorgfältig mit dem Wort Gottes umgehen, damit wir nicht immer mehr Aussagen in der Bibel hinterfragen und am Ende gar nichts mehr glauben können (was leider auf mehr und mehr Kirchenmitglieder zutrifft).
"Die Sache mit dem Glauben habe ich schon mal ausprobiert, aber ... hier auf wugffo.de weiterlesen


Datum: 14.07.2011

 


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