Die kostbare Gabe der Weissagung

Markus Rex © www.wugffo.de


1 Thessalonicher 5,19-21
Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet!

1 Korinther 14,1
Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen; am meisten aber, dass ihr weissagt!

Gott wollte von Anfang an, dass die Gemeinde von seiner Herrlichkeit bzw. mit seinem Geist erfüllt ist. Bevor es mit der Gemeinde richtig losging, sollten die Jünger auf die Verheißung des Vaters, den Heiligen Geist, warten. Jesus kündigte ihnen an: »... ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!« (Apg 1,8). In der Apostelgeschichte sehen wir dann, wie der Heilige Geist in mächtiger Weise durch Menschen wirkte, was in gewisser Weise ein Muster für uns ist. Wir sollen mit Heiligem Geist erfüllt sein, damit Gott unter uns und durch uns wirken kann.

Im Verlaufe der Kirchengeschichte hatte das Streben nach dieser Kraft und Herrlichkeit leider nachgelassen. Das echte Wirken das Heiligen Geistes wurde mehr und mehr ersetzt durch Rituale, Sakramente und vorgeschriebene Gottesdienstformen. Schließlich begann die Reformation der Kirche bzw. der Gemeinde, die über verschiedene Erweckungsbewegungen zu einer neuen Offenheit dem Heiligen Geist und seinen Gaben gegenüber führte.

Jedenfalls ist der Heilige Geist die einzige Person der Gottheit, die heute auf der Erde wirksam ist. Deshalb sollten wir uns an ihn halten. Wir brauchen ihn für uns persönlich und um unseren Auftrag, Jünger zu machen und Gemeinde zu bauen, effektiv ausführen zu können. Wir sollen eifrig nach den Geistesgaben streben. Darüber schreibt Paulus ausführlich im 1. Korintherbrief Kapitel 12 bis 14.

In der Gemeinde in Korinth war einiges durcheinandergeraten. Mystische Vorstellungen und Praktiken wurden mit Offenbarungen des Geistes vermischt und »fleischliches« Gehabe als Geistlichkeit dargestellt. Paulus wollte sie mit seinem Brief über die echten Manifestationen des Geistes aufklären und die Ordnung in den Versammlungen wiederherstellen. Die Korinther sollten zwischen dämonischer und göttlicher Inspiration unterscheiden können. hier weiterlesen


Datum: 19.08.2013

 


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